TSN-Beton jetzt in Braunschweig

Seit 1985 betrieb TSN-Beton ein Transportbetonwerk in Wendeburg-Bortfeld im Landkreis Peine. Die Mischanlage stand dort auf dem gepachtetem Grund einer Kies-Sand-Grube. Mittlerweile sind die Vorkommen dort abgebaut und Rohstoffe für die Betonproduktion standen nicht mehr zu Verfügung. Der Eigentümer plant nun auf dem Abbaugebiet eine Wohnbebauung mit direktem See- und Wasserzugang zum Stichkanal Salzgitter. Da die vorhandene Transportbetonanlage die Nachnutzung stört, musste ein neuer Standort gefunden werden.
Auf Empfehlung der BRAUNSCHWEIG Zukunft GmbH hat TSN-Beton dann ein Grundstück in Braunschweig an der Ernst-Böhme-Straße erworben, Teil des ehemaligen Bauhofes der insolventen Bauunternehmung Lucks & Co. Die qualitativ sehr hochwertige Anlage des Standortes Bortfeld wurde unter Beteiligung unseres Büros nach Braunschweig umgesetzt und durch eine weitere Hochsiloanlage ergänzt. Alle Anlagenteile wurden im Zuge der Demontage aufgearbeitet und in einen quasi neuwertigen Zustand gebracht. Dazu wurden ein Betriebsgebäude (Lagerung von Zusatzmitteln und -stoffen, Betonlabor, Heizung, E-Verteilung etc.) sowie ein Sozialgebäude mit Steuerungszentrale und Büroraum neu errichtet. Die dazu erforderlichen Planungs-, Statik-, Ausschreibungs- und Bauleitungsarbeiten durften wir auch für dieses Werk wieder erbringen.
Der Mischer ist ein Doppelwellenzwangsmischer mit 2,5 m³ Beton je Charge. Mit einem Öldruck von 200 bar wird der Verschluss des Mischers hydraulisch geschlossen und geöffnet. Die Steuerung der Misch- und Verwiegeanlage erfolgt vollautomatisch über eine Mischprozessor-Dosiersteuerung. Eine Verwiegung der einzelnen Komponenten erfolgt in der Zuschlagswaage, der Zementwaage, der Wasserwaage und der Zusatzmittelwaage.
Zur Betonherstellung werden sowohl Anteile des auf dem Grundstück anfallenden Niederschlagswassers wie auch Stadtwasser eingesetzt. Alle aus dem Produktionsprozess anfallenden Reststoffe werden nach Aufbereitung wieder verwendet.

Betriebsablauf
Kies und Sand werden per LKW angefahren und in den ca. 4,5 m tiefen Aufgabetrichter gekippt. Unter dem Trichter befindet sich ein Abzugsband, das den Steigförderer beschickt. Dieses im Winkel von ca. 53° zur Waagerechten stehende Steigförderband entlädt auf das obere waagerechte Verteilerband der Hochsiloanlage. Mit diesem Verteilerband werden wiederum die einzelnen Silokammern befüllt.

Alle Bindemittel (Zemente und Füller) werden aus Silozügen in die einzelnen Lagersilos eingeblasen. Die Zuschläge werden über Dosiersegmentverschlüsse auf das Wiegeband eindosiert, das jeweilige Bindemittel über Dosierschnecken eingebracht. Während dieser Vorgänge werden gleichzeitig Wasser und die erforderlichen Zusatzmittelsorten eingegeben.
Nach dem Verwiegen von Zuschlägen, Zement, Wasser und Zusatzmitteln gelangen die einzelnen Chargen in den Mischer. Nach dem Mischen der verschiedenen Komponenten mit dem Zwangsmischer wird der fertige Beton mittels Übergabetrichter in die Fahrmischer gegeben. Der so hergestellte Transportbeton entspricht der EN 206-1 und der DIN 1045-2 und gewährleistet gleich bleibende Zusammensetzung, Konsistenz und Qualität.

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